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Warum finden Feste meistens im Herbst oder Frühling
statt?
Die Weinlese beginnt bekanntlich im Herbst oder
Spätherbst, nach dem ersten Frost, je nach dem welcher Wein aus den Trauben
hergestellt werden soll. Und genau dann gibt es auch die verschiedensten
Weinfeste. Natürlich handelt es sich hier nicht um die neuen Weine, sondern
die Fässer müssen entleert werden, bevor sie mit neuem Nass gefüllt werden
können. Das gleiche gilt auch für das Münchener Oktoberfest, das inzwischen
weltberühmt geworden ist, das jährlich hunderttausende anzieht, die dann
zehntausende Liter dieser Alkoholform in sich hineingießen.
Im Frühling dagegen müssen langsam die Vorratskammern von
den vorjährigen Lebensmitteln gesäubert werden, weshalb es auch hier zu
gefräßigen Zusammenkünften kommt.
Die Lagerkammern für Tierfutter hatten eine Kapazität für
eine gewisse Anzahl von Tieren. So schlachtete man einfach die Schwächeren,
alten und kranken Tiere und machte “aus der Not eine Tugend“, indem ein
größeres Essen und Trinken veranstaltet wurde. Jetzt konnte eine
Hochzeitsgesellschaft zusammengerufen, ein Kind getauft werden, usw.
Wenn das frischverheiratete Paar sich dann im Winter
sexuell betätigt hatte, kam für den Herbst die Taufe zur richtigen Zeit und
im Frühling war der Sprössling zum erneuten Beginn der Feldarbeit genau alt
genug, um in einem Korb mitgenommen zu werden. Damit er aber nicht schrie und
ständig alle fünf Minuten nach der Mutter rief, wurde ihm ein Moon- oder
Schnapsschnuller in den Mund gesteckt, wovon dieser gut durchschlief, was
aber häufig zu gesundheitlichen Schäden führte.
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Else
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Else
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Freitag, 17. Oktober 2014
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